Wenn Sie im Supermarkt nach Soße suchen, fragen Sie sich vielleicht: Welche Sojasoße ist die gesündeste? Die Antwort lautet nicht: die eine, gesündeste. Die Wahl der „gesündesten“ Soße hängt von Ihren individuellen Gesundheitsprioritäten ab. Wir als professionelle Sojasoßenhersteller können Ihnen jedoch konkrete Qualitätsmerkmale aufzeigen. Wir analysieren drei Hauptmerkmale einer außergewöhnlichen, gesundheitsfördernden Sojasoße: ihren Salzgehalt, ihre Zutaten und ihr Herstellungsverfahren. Am Ende werden Sie zum Experten darin, die beste Sojasoße für Ihren Vorratsschrank zu finden.
Die größte gesundheitliche Sorge, die Menschen im Zusammenhang mit Sojasauce haben, betrifft ihren Salzgehalt. Diese Sorge ist berechtigt. Zunächst muss man jedoch verstehen, was Salz eigentlich ist.
Warum ist Sojasauce so salzreich?
Beim traditionellen Brauen ist Salz mehr als nur ein Aromastoff. Seine Hauptfunktion besteht darin, dies zu gewährleisten. Salz schafft ein Milieu, in dem sich die guten Bakterien optimal entwickeln können, und hemmt gleichzeitig das Wachstum der schädlichen. Dieses empfindliche Gleichgewicht ermöglicht es, dass sich der charakteristische, tiefe und komplexe Umami-Geschmack echter Sojasauce über einen langen Zeitraum entfalten kann. Ohne ausreichend Salz könnte dieser Prozess nicht reibungslos ablaufen.
Neben dem Salzgehalt ist die Zutatenliste der wichtigste Anhaltspunkt für die Qualität von Sojasauce. Das Lesen dieser Listen ist dabei wahrscheinlich Ihr wichtigstes Hilfsmittel. So können Sie entscheiden, welche Sojasauce für Sie am gesündesten ist.
Worauf Sie bei der Nährwerttabelle achten sollten
Nachdem Sie die Zutaten geprüft haben, werfen Sie einen Blick auf die Nährwertangaben. Achten Sie dabei auf den Abschnitt „Zucker“. Eine korrekt fermentierte Sojasauce sollte 0 g oder höchstens 1 g Zucker pro Portion enthalten. Alles darüber hinaus ist absolut inakzeptabel. Dies deutet in der Regel auf die Zugabe von Süßungsmitteln wie Maissirup hin, um einen scharfen Geschmack zu überdecken. Dies gilt natürlich nicht für süße Sojasaucen, da diese von Natur aus süß sein sollen. Als Braumeister, denen Authentizität am Herzen liegt, wissen wir, dass hochwertige Sojasauce allein durch Zeit und beste Zutaten entsteht. Sie braucht keine Liste an Zusatzstoffen.
Viele Menschen achten zwar nur auf den Salzgehalt, doch die Braumethode ist ein entscheidender Faktor, der maßgeblich darüber entscheidet, ob Sojasauce gesund ist. Es gibt zwei Hauptmethoden zur Herstellung von Sojasauce: die traditionelle und eine schnelle, chemische Alternative.
Der Goldstandard: Traditionelle, natürliche Fermentation
Die besten Sojasaucen sind nach wie vor die, die „natürlich gebraut“ oder „traditionell fermentiert“ werden. Bei diesem Verfahren werden Sojabohnen mit geröstetem Weizen vermischt, anschließend eine Kultur hinzugefügt und die Mischung mehrere Monate oder länger in Salzlake fermentiert. Dank dieser jahrhundertealten Methode können die Enzyme selbstständig Stärke und Proteine abbauen. Das Ergebnis ist eine vollmundige, reichhaltige und natürliche Sojasauce mit komplexen Umami-Aromen. Der intensive Geschmack macht Zusatzstoffe überflüssig. Das Ergebnis ist eine deutlich reinere und angenehmere Sojasauce.