Es ist schwierig, gute Sojasaucen von hervorragenden zu unterscheiden, wenn man nur mal im Regal hinsieht. Die vielen Flaschen sehen zwar gleich aus, aber ihr Geschmack kann völlig unterschiedlich sein. Keine Sorge, wir geben Ihnen praktische Tipps, wie Sie die einzelnen Zutaten erkennen und die Qualität einschätzen können.
Sojabohnen
Sojabohnen sorgen für den Proteingehalt der Sojasauce. Beim Brauprozess wird das Protein in Aminosäuren aufgespalten, darunter Glutamat. Dies verleiht der Sauce ihren wohltuenden und köstlichen Umami-Geschmack. Die Qualität der Bohnen ist entscheidend für den endgültigen Geschmack. Sojabohnen mit einem Gesamtstickstoffgehalt von 1.0 % bis 1.65 % (ein Maß für den Proteingehalt der Sojabohnen) und einem höheren Proteingehalt erhöhen die Wahrscheinlichkeit für eine besonders umami-reiche Sojasauce.Die Qualitätsbewertung von Sojabohnen: Eine Einführung
Es ist entscheidend, die Merkmale guter Sojabohnen zu kennen. Dies ist die Grundlage für die Auswahl hochwertiger Sojabohnen und Weizen. Nicht alle Bohnen sind gleich. Die Unterschiede zeigen sich in der fertigen Sauce. Der Leitfaden beschreibt detailliert die notwendigen Tests.Tabelle: Qualitätsindikatoren für Sojabohnen
Worauf Sie auf dem Etikett achten sollten
Ein genaues Lesen des Etiketts hilft Ihnen, diese Information zu finden. Achten Sie auf Formulierungen wie „Es werden ganze Sojabohnen verwendet“ oder „Es werden gentechnikfreie Sojabohnen verwendet“. Qualitätsmarken geben in der Regel die Herkunft ihrer Bohnen an. Sie sind stolz auf ihre Zutaten und stellen diese Information entweder auf der Verpackung oder auf ihrer Website bereit.Das Weizen-Sojabohnen-Verhältnis
Das Verhältnis von Weizen zu Sojabohnen ist das entscheidende Merkmal, das verschiedene Sojasaucen unterscheidet. Dies ist ein grundlegendes Kriterium in jeder Anleitung, die die Bestandteile von Sojasaucen beschreibt. Japanische Shoyu enthält mehr Weizen. Dadurch ist die Sauce süßer, aromatischer und dünnflüssiger. Sie eignet sich hervorragend zum Dippen. Chinesische Saucen oder Tamari, die wenig oder gar keinen Weizen enthalten, sind in der Regel weizenfrei. Das Ergebnis ist ein dunklerer, umami-reicherer und weniger süßer Geschmack. Sie passen hervorragend zu herzhaften Eintöpfen und Marinaden.
Dieser Abschnitt bietet Ihnen die einfachsten Schritte für einen cleveren Einkauf. Mit dieser Anleitung zur Auswahl der Sojasaucenbestandteile finden Sie garantiert die richtige Sauce für Ihre Bedürfnisse.
Schritt 1: Lesen Sie die Zutatenliste vollständig durch.
Nehmen Sie eine Flasche Sojasauce und betrachten Sie sie genau. Die Zutatenliste sollte kurz sein: Wasser, Sojabohnen, Weizen, Salz. Achten Sie auf Warnsignale. Hydrolysiertes Sojaprotein, Maissirup, Farbstoffe (wie Zuckerkulör), Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe deuten auf ein minderwertiges Produkt hin. Solche Produkte werden chemisch hergestellt. Vermeiden Sie Saucen mit Konservierungsstoffen oder unnötigen Zusätzen.